Dirigentin

Die Wuppertaler Dirigentin Eva Caspari war 2010 – 2014 Korrepetitorin mit Dirigierverpflichtung an den Wuppertaler Bühnen. Daneben dirigierte sie Konzerte der Hamburger Symphoniker und Aufführungen an der Wiener Volksoper. Vorherige Engagements führten sie an das Schlosstheater Rheinsberg mit „Orpheus und Eurydike” (Gluck) und an die Bühne Baden, u. a. mit „Wiener Blut” (Strauss) und „Pariser Leben” (Offenbach).

An den Wuppertaler Bühnen leitete Eva Caspari u. a. die Produktionen „Die Irrfahrten des Odysseus” (Terzakis) und „Glückliche Reise” (Künneke) mit den Bergischen Sinfonikern. Sie dirigierte außerdem u. a. „Alcina”, „Die lustige Witwe”, „Viel Lärmen um Nichts” und „Der Barbier von Barmen”.

Ihr Dirigierstudium absolvierte Eva Caspari an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Per Borin und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Christof Prick. Hier dirigierte sie u. a. Vorstellungen der „Fledermaus” (Strauss), „Gespräche der Karmeliterinnen” (Poulenc) und „Fräulein Julie” (Bibalo) mit den Hamburger Symphonikern bzw. an der Opera Stabile Hamburg. Vor der Dirigierausbildung schloss sie ein Studium in Schulmusik und Gesang ab und verbrachte als Erasmus-Studentin ein Jahr an der Sibelius Akademie Helsinki (Studienfächer Chorleitung und Gesang). Eva Caspari war 2008 – 2011 Stipendiatin des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats und 2009 Stipendiatin des Richard Wagner Verbands.

Im Jahr 2017 dirigierte Eva Caspari unter anderem das Beethoven Orchester Bonn und übernahm die Gesamtleitung einer Kindermusicalproduktion in Wuppertal-Ronsdorf. Neben ihrer Tätigkeit als Chorleiterin und Orchesterdirigentin tritt sie als Sängerin sowohl im klassischen als auch im unterhaltenden Bereich auf. Gern greift sie auch zur Singenden Säge, zur Geige oder Querflöte.